Kalterer See
Nach Kalterer-See-Urteil: Das sagt Bürgermeister Pillon dazu
Es war einer der Aufreger des vergangenen Sommers: der Streit rund um einen größeren freien Zugang zum Kalterer See und die mögliche Neuausschreibung aller 68 Stege. Die Streitparteien: die Verbraucherschutzorganisation Robin mit Walther Andreaus gegen das Land Südtirol und die Gemeinde Kaltern. Das Urteil hat dem Land und der Gemeinde recht gegeben. Und jetzt? Was wird aus einem größeren freien Seezugang. Und was ist mit den Stegen? Ein Gespräch mit Kalterns Bürgermeister Christoph Pillon.
Kalterer See: Klage auf freien Seezugang (vorerst) gescheitert
Der Verein Robin rund um den Verbraucherschützer Walther Andreaus konnte sich mit seinem Anliegen gegen Land und Gemeinde nicht durchsetzen. Der Rechtsstreit über einen größeren freien Zugang zum Kalterer See ging gegen den Robin und für Gemeinde und Land aus.
Pelikan 1: Wie der spektakuläre Einsatz am Kalterer See wirklich ablief
Bilder des Notarzthubschraubers Pelikan 1 auf der Eisfläche des zugefrorenen Kalterer Sees sorgten am vergangenen Samstag für Staunen. Augenzeugen fragten sich: „Wie kann es sein, dass das Eis das Gewicht des Helikopters trägt? Ist es nicht viel zu gefährlich auf der Eisfläche zu landen?“ Wir haben beim Team des Notarzthubschraubers nachgefragt.
Herr Andreaus, hat Ihre Kalterer-See-Klage Erfolg?
Der Verbraucherschutzverein Robin rund um Geschäftsführer Walther Andreaus hat seine Drohung wahr gemacht und Klage vor dem Verwaltungsgericht Bozen eingereicht. Ziel ist es, den freien und ungehinderten Zugang zum Kalterer See gerichtlich durchzusetzen. Im Interview sagt er, wie er die Erfolgsaussichten bewertet, wie lange das Verfahren dauern wird und ob er die Klage wieder zurückziehen könnte.
Kalterer See: Jetzt ist die Andreaus-Klage da
Er hat es angekündigt und jetzt ist es soweit: Der Verbraucherschutzverein Robin mit Geschäftsführer Walther Andreaus hat am heutigen Freitag beim Verwaltungsgericht (TAR) in Bozen offiziell Klage gegen das Land Südtirol und die Gemeinde Kaltern eingereicht. Ziel ist es, den freien und ungehinderten Zugang zum Kalterer See gerichtlich durchzusetzen.
Andreaus: „Es reicht – trotz Petition noch kein freier Zugang zum Kalterer See“
Zwei Jahre nach dem Start der Petition für einen freien und sanften Zugang zum Kalterer See ziehen die vom Verbraucherschutzverein Robin eine Bilanz. Über 7.300 Menschen haben die Forderung unterschrieben, doch Land und Gemeinde Kaltern würden nach wie vor keine Bereitschaft zeigen, konkrete Schritte zu setzen, heißt es.
Kalterer See: Nerven scheinen blank zu liegen
Seit Wochen beherrscht die Diskussion rund um den freien Zugang und einen geplanten Rekurs wegen der 68 Stege am See die Schlagzeilen. Verbraucherschützer Walther Andreaus will durch einen Rekurs eine öffentliche Ausschreibung erwirken, die Gemeinde Kaltern winkt ab, und das Land schweigt – ganz anders als so mancher Funktionär vor Ort.
Andreaus: „Die Gesetze gelten auch für die Gemeinde Kaltern“
Der Streit um einen größeren freien Seezugang zum Kalterer See geht in die nächste Runde. Nachdem Verbraucherschützer Walther Andreaus angekündigt hatte, dass für alle 68 Stege eine öffentliche Ausschreibung erfolgen müsse und er deshalb vor Gericht ziehen werde, zeigt sich Kalterns Bürgermeister Christoph Pillon gelassen und fürchtet keinen Rekurs. Nun kontert Andreaus.
Freier Seezugang: Nun nimmt die Gemeinde Kaltern Stellung
Die Diskussion um einen neuen öffentlichen Seezugang am Kalterer See sorgt seit Wochen für Schlagzeilen. Verbraucherschützer Walther Andreaus will Rekurs einreichen, damit alle 68 Stege am Kalterer See öffentlich ausgeschrieben werden. Von der Gemeinde Kaltern war bislang keine Reaktion zu hören – bis jetzt.
Kalterer See: Öffentlicher Zugang am Nordufer denkbar
Aufatmen bei Südtirols Stegbesitzern. Im September will Verbraucherschützer Andreaus zwar das Land unter Bezugnahme auf die EU-Bolkenstein-Richtlinie klagen. „Dies ist aber nur dort nötig und möglich, wo ein Mangel an öffentlichem Zutritt zu Badeseen herrscht, wie am Kalterer See“, sagt Andreaus.
Druck für freien Zugang am Kalterer See wächst – Bürgermeister Pillon schweigt
Das STOL-Interview mit Robin-Geschäftsführer Walther Andreaus und die dort erfolgte Ankündigung, dass die Verbraucherschutzorganisation im September vor dem Bozner Verwaltungsgericht die Ausschreibung aller 68 Stege am Kalterer See einklagen will, war am Wochenende in Kaltern das Gesprächsthema.
Andreaus: „Alle 68 Stege am Kalterer See müssen ausgeschrieben werden“
Walther Andreaus und seine Verbraucherschutzorganisation „Robin“ ziehen vor Gericht: Weil alle 68 Stege im Kalterer See ohne öffentliche Ausschreibung vergeben wurden, will er das Land Südtirol und die Gemeinde Kaltern verklagen. Grundlage ist die europäische Bolkestein-Richtlinie, die freien Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Konzessionen vorschreibt. Der Rekurs soll nach der Sommerpause beim Verwaltungsgericht Bozen eingereicht werden – notfalls fordert Andreaus sogar Enteignungen.
Freier Zugang zum Kalterer See: „Jetzt reichen wir Klage ein“
Die Debatte ist nicht neu: Obwohl der Kalterer See als öffentliches Gut gilt, ist ein freier Zugang derzeit faktisch nicht gewährleistet. Bürger können den See nur über einen schmalen, wenig attraktiven Steg betreten, oder müssen kostenpflichtige Angebote privater Betreiber in Anspruch nehmen. Die Verbraucherschutz-Organisation Robin fordert nun einen kostenlosen, würdevollen Zugang – und schreitet vor Gericht. Das könnte dem Land äußerst teuer zu stehen kommen.
Adel Tawil kommt nach Kaltern: „Das zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht“
Er ging wie ein Ägypter, hat mit Tauben geweint, war ein Voodoo-Kind, wie ein rollender Stein... und heute Abend singt er seine „Lieder“ auch wieder in Südtirol: Um 21 Uhr eröffnet Adel Tawil (46) die heurigen Seespiele in Kaltern.
Freier Zugang zum Kalterer See? Das planen die Bürgermeister-Kandidaten
Das Problem ist bekannt: Der Kalterer See ist groß, der freie Zugang für die Kalterer Bürger aber winzig. Nur ein Mini-Steg ist dafür vorgesehen. Kein Wunder, dass immer wieder ein größerer freier Zugang gefordert wird. Wir haben daher mit den drei Bürgermeister-Kandidaten gesprochen, was sie zu tun gedenken, um dieses Problem zu lösen.
Gerettet, gepflegt, geflogen: Kranichdame setzt ihre Reise fort
Nach einem seltenen Zwischenstopp am Kalterer See und einer Rettung durch die Feuerwehr wurde eine geschwächte Kranichdame im Vogelpflegezentrum liebevoll aufgepäppelt – nun ist sie endlich bereit für den Flug in den Norden. Wird sie ihren Partner wiederfinden?
Nach Kranichrettung am Kalterer See: „Partner könnte womöglich weiterziehen“
Nach der dramatischen Wendung beim Zwischenhalt zweier Kraniche am Kalterer See ist das verletzte Exemplar „wief, kann aber noch nicht aufstehen“, sagt Willy Campei, Leiter des Pflegezentrums für Vogelfauna Schloss Tirol. Der Partner des Kranichs hatte am Donnerstag am Kalterersee auf den verletzten Vogel aufmerksam gemacht.
Kalterer See: Kranich macht auf „Partner“ in Not aufmerksam – Feuerwehreinsatz
Bekanntlich hat ein Kranich-Paar kürzlich am Kalterer See einen Zwischenstopp auf dem Weg nach Skandinavien eingelegt. Heute geriet einer der beiden in Not – die Freiwillige Feuerwehr St. Josef am See reagierte prompt auf die „Kranich-Hilferufe“ seines Partners.
VIDEO | Kalterer See als Eislaufplatz – Eisdecke wird aber dünner
Es passiert nicht mehr so oft: Erstmals seit 2 Jahren ist der wärmste See der Alpen, der Kalterer See, wieder zugefroren und wurde so, sehr zur Freude der Einheimischen, zu einem Eislaufplatz. Doch mit dem Vergnügen, das ohnehin nur auf eigene Gefahr gilt, könnte es bald schon wieder vorbei sein.
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